Welte Werksliste


1929 Orgelneubau der Hauptorgel und Hochdruckorgel des Münsters Freiburg/Breisgau). Die Chororgel wurde bei dem Neubau mit einbezogen, das Werk stammte aus dem Jahr 1881 und wurde als mechanische Kegelladenorgel von Eberhard Friedrich Walcker erschaffen.

 

1935 Ergänzung der Orgelanlage des Freiburger Münsters durch eine neue Michaelsorgel und eine neue Langschifforgel. Die Langschifforgel ist das einzig erhaltene Teilwerk dieser grossen Anlage und wurde 1964 in die Pfarrkirche St.Laurentius Bötzingen transferiert. Dort wurde das Werk bis circa 1998 erhalten und dann ausgelagert. Durch meine Vermittlung wurde das Werk von Dr.Sixtus Lampl angekauft und lagert bislang im Orgelmuseum Schloss Valley. Leider ist das Werk nicht mehr ganz komplett erhalten.

 

Hauptorgel Münster Freiburg III/59

Chororgel Münster Freiburg II/33

Michaelsorgel Münster Freiburg II/29

Langschifforgel Münster Freiburg II/14 + 4 Tr.  erhalten eingelagert Schloss Valley

Hochdruckorgel Münster Freiburg I/8

 

 

Kirchenorgel Adelhauser Klosterkirche Freiburg/Breisgau. Erbaut 1930 in ein historisches Gehäuse von Fux II/16. Nach 1960 Klangumbau durch Orgelbau August Späth aus Hugstetten. Verändert bis heute erhalten geblieben.

 

Chororgel der evangelischen Stadtkirche Jena II/16. Um 1930 ursprünglich als Hausorgel erbaut und nach 1950 in der Stadtkirche aufgestellt. 1964 Umdisponierung des zweiten Manuals durch Gerhard Kirchner aus Weimar. Das Instrument ist verändert und unspielbar erhalten.

 

1933/34 Kirchenorgel St.Martin Feldkirch/Breisgau II/14. Nach 1970 Erweiterung um zwei Register auf elektrischen Kegelladen im historischen Hauptgehäuse II/16. 1998 Renovierung durch Jäger & Brommer aus Waldkirch/Breisgau. Das Werk ist verändert erhalten. Spieltisch nach 1970, Schwellvorrichtung entfernt.

 

In Appenweier wurde 1935 ein neues Werk errichtet unter Verwendung der vorhandenen Materialen der Jacob Forrell-Orgel II/10. Das Werk wurde durch einen Neubau 1999 von Johannes Klais ersetzt. Das historische Forrell-Material soll auf dem Dachboden der Kirche lagern.

 

1930 wurde in Wyhl/Breigau eine Josef Schaxel Orgel umgebaut. Das mehrfach veränderte Werk wurde 1989 durch einen Neubau der Firma Karl Göckel ersetzt.

 

1934 wurde Welte mit dem Umbau der grossen Ferdinand Stieffellorgel in Oppenau St.Johann beauftragt. Dieses Stieffellorgel wurde bereits 1969 von Peter Vier aus Friesenheim rekonstruiert.

 

1935 entstand die Orgel im Augustinermuseum Freiburg II/16. Das Werk wurde 1944 von Welte erweitert II/22. Nach einigen Veränderungen durch Willy Dold und August Späth wurde die Orgel 2010 von Jäger & Brommer aus Waldkirch restauriert. Dabei wurde die Disposition von 1944 wiederhergestellt.

 

Ebenso wurde 1935 eine Ferdinand Stieffell Orgel aus der Klosterkirche Lichtental nach Bad Krozingen transferiert und in der evangelischen Christuskirche aufgestellt. 1975 wurde eine neue Orgel von Fischer & Krämer aus Endingen errichtet.

 

1936 entstand die Orgel der Pfarrkirche St.Michael in Freiburg/Breisgau-Haslach II/25. Das Werk wurde geringfügig in den Mixturenstimmen verändert durch Willy Dold. Nach jahrelanger Wartung durch Orgelbaumeister Hartenthaler wurden aktuell Pflegearbeiten von Jäger & Brommer ausgeführt.

 

Die äusserst interessante Josef Merklin-Orgel der Pfarrkirche Oberrotweil wurde 1936 einer Reparatur unterzogen. Die Merklinorgel ist bis heute erhalten geblieben und dürfte wohl eine der bedeutendsten Orgeln im Gebiet des Kaiserstuhls sein.

 

Die neue Universität Heidelberg gab 1936 den Auftrag zu einem Um-oder Neubau mit dem Material der vorhandenen Voit-Orgel.

 

In Rohrdorf bei Messkirch entstand 1939 eine neue Orgel mit elektropneumatischen Membranladen II/12 + 2 Transmissionen.Das Werk wurde 1993 von Harald Rapp aus Mengen renoviert und ist original erhalten.

 

1934 entstand ein Neubau in der evangelischen Dorfkirche Bischoffingen/Bresigau II/13 + 4 Transmissionen. Die Orgel wurde 1956 von E.F.Walcker & Cie geringfügig verändert und 2000 im evangelischen Jochen-Klepper-Haus in Köln-Weiden aufgestellt. 2002 wurde das Werk von Orgelbau Sauer aus Frankfurt renoviert und wird momentan von der Firma Johannes Klais aus Bonn restauriert. Stand 2012

 

Die evangelische Christuskirche Rheinfelden/Baden erhielt 1937 eine dreimanualige Orgel der Firma Welte, welche 1980 durch einen grossen Neubau der Firma Rensch aus Lauffen am Neckar ersetzt wurde.

 

1937 wurde eine Orgel in St.Roman bei Wolfach umgebaut. Seit 1981 steht in der Kirche eine schöne Kleinorgel der Firma Winterhalter aus Oberharmersbach II/12. Ebenfalls wurde 1937 die Schwarzorgel von 1893 der Pfarrkirche Jechtingen repariert. Diese schöne Schwarzorgel ist erhalten geblieben und wurde 2010 von Wolfram Stützle restauriert.

 

1938 entstand die wohl grösste Kirchenorgel von Welte in Emmendingen St.Bonifaz III/47. Das Werk wurde 1998 von Orgelbau Winterhalter sorgfältig renoviert und erklingt jedes Jahr zu einem Festival Vespri d’organo, welches der Kirchenmusiker Michele Savino erfolgreich ins Leben gerufen hat. Zusätzlich erklingt bei den Musiken eine schöne neue Chororgel der Firma Wolfram Stützle.

 

1938 wird eine Schaxelorgel umgebaut und aus dem Lehrerseminar Freiburg/Breisgau nach Diersburg versetzt.

 

1940 erfolgte ein Umbau oder auch technischer Neubau mit Erweiterungen der Schaxelorgel von St.Johannes Ringsheim/Baden II/26. Der Spieltisch erinnerte sehr an die geschwungenen runden Spieltische der Kinoorgeln. Leider wurde das sehr klangschöne Werk nicht erhalten. Einige Register und der Spieltisch lagern in der Werkstätte Peter Vier in Friesenheim, welche 1998 die Schaxelorgel in Ringsheim rekonstruiert haben.

 

In Hockenheim entstand 1940 die grosse Welte-Orgel der Pfarrkirche St.Georg III/45. Das Werk ist original erhalten und wurde 2007 von der Firma Michael Weise renoviert.

 

Im gleichen Jahr wurde auch ein Neubau in der evangelischen Hindenburg-Gedächtniskirche Stetten am kalten Markt ausgeführt II/11 + 4 Transmissionen. Die Kirche des berühmten Architekten Otto Bartning ist ein ganz besonderes Bauwerk und steht unter Denkmalsschutz. Die Orgel ist leicht verändert erhalten geblieben und wird hervorragend durch die Firma Mönch aus Überlingen gepflegt, diese führten 1998 auch eine Renovierung des Werks aus.

 

1940 bekam ebenso die Pfarrkirche Oberbühlertal “Zu unserer lieben Frau” eine neue Orgel mit fahrbarem Spieltisch und Rückpositiv III/30. Die Orgel ist nahezu original erhalten und wird vorbildlich von der Firma Winterhalter gepflegt.

 

1942 wurde die Orgel der Pfarrkirche St.Wendelin zu Altglashütten umgebaut. Die vorhandene Gebrüder Link-Orgel wurde erweitert und die Traktur elektrifiziert. 1985 wurde die Link-Orgel rekonstruiert und erweiter durch Orgelbau Späth aus Hugstetten. Durch die schwierigen Witterungsverhältnisse ist das schöne Werk anfällig für Reparaturen.

 

Nach 1940 wurde eine orgel nach Wiechs am Randen umgesetzt. Dieses Werk wurde bereits 1955 durch einen Neubau von Willy Dold ersetzt. Seit 2009 steht in Wiechs eine englische Orgel von J.B.Hamilton 1860/80, welche von Orgelbau Vleugels restauriert und aufgestellt wurde II/11.

 

1942 wurde die Orgel der Pfarrkirche St.Genesius Riedböhringen eingeweiht II/17 + 1 Transmission. Welte übernahm hier einige Register der Vorgängerorgel von Hecht & Schumacher 1863. Das Werk ist orginal erhalten und wird von der Werkstätte Winterhalter aus Oberharmersbach gepflegt.

 

Die Orgel der Pfarrkirche Mater Dolorosa in Bad Rippoldsau wird 1941 umgebaut und 1958 sowie 1993 durch Neubauten der Firma Mönch aus Überlingen/Bodensee ersetzt. Die Mönchorgel dürfte wohl zu den schönsten Neubauten der Region zählen.

 

Die Orgel der Pfarrkirche Heilige Familie in Freiburg/Breisgau entstand 1942 II/36. Das Werk musste 1992 einem Neubau der Firma Vleugels aus Hardheim weichen.

 

1943 wurde die Orgel der Pfarrkirche St.Otmar in Hochmössingen erbaut II/27. Das Werk ist nahezu original erhalten geblieben. Lediglich der Spieltisch erfuhr einige Veränderungen durch die Orgelbaufirma Gebrüder Stehle aus Bittelbronn, welche die Pflege der Orgel inne hat. Die Celesta ist leider ausgebaut, lagert aber auf dem Dachboden der Pfarrkirche.

 

Im gleichen Jahr 1943 entstand eine Hausorgel für Offizier Göring, Bockisch hat wohl heimlich das bessere Material in die Hochmössinger Orgel eingebaut. Ein Schriftbericht ist unter dem Orgelbeschrieb Hochmössingens ersichtlich.

 

1943 wird die Mathias Burkard-Orgel von 1878 der Pfarrkirche Oberwolfach umgebaut. Das Werk wurde 1999 von Jäger & Brommer rekonstruiert.

 

Im Nebenort Walke befindet sich eine umgebaute Orgel der Firma Bosch/Raupach. Möglicherweise handelt es sich hierbei auch im Ursprung um eine Welte-Orgel.

 

1943 entstand in der Pfarrkirche St.Nikolaus zu Wellendingen eine neue Orgel. Die Firma Georges Heintz erschuf 1990 eine hervorragende neue Orgel II/30.

 

In Ebringen/Breisgau wurde die Martin/Merklinorgel 1943 einem Klangumbau unterzogen, die Werkstätte Fischer & Krämer rekonstruierte den Zustand von 1838 im Jahre 1982.

 

In der evangelischen Kirche Bötzingen entstand im Jahr 1944 eine sehr schöne Orgel aus dem Hause Welte II/20. Das Werk wurde mit Material von Georg Marcus Stein erschaffen. Leider musste das Werk einem Neubau 1998 weichen. Jedoch ist die neue Orgel von der Werkstätte Konrad Mühleisen ein äusserst beachtliches und prachtvolles Werk, welches klanglich und technisch absolut hochwertig einzustufen ist.

 

Ebenso entstand 1944 eine Notorgel in der schweren Kriegszeit für die Pfarrkirche in Biesingen bei Sigmaringen I/4, das Werk wurde beim Orgelneubau der Gebrüder Stehle 1956 integriert. Inzwischen entsteht ein kompletter Orgelneubau in Biesingen.

 

1946 wurde eine Orgel einer Stadthalle aus Krefeld umgebaut und in die Benediktinerkirche Villingen transferiert. Das Werk wurde 2002 durch eine Rekonstruktion der Silbermann-Orgel ersetzt und wurde zunächst in der Musikhochschule Trossingen gelagert und später an Dr.Sixtus Lampl weitervermittelt.

 

Um 1940 wurde in Herbolzheim/Franken bei Uffenheim in der evangelischen Michaelskirche eine Multiplexorgel der Firma Welte eingebaut. Das Werk bestand noch bis 1999, danach wurde es durch einen kleineren Neubau der Firma Eule aus Bautzen ersetzt. Vermutlich wurde die alte Orgel verkauft. Dies befindet sich noch in Abklärung.

 

1947 ist die letzte datierte Arbeit nachvollziehbar, ein Umbau einer Friedrich Wilhelm Schwarz-Orgel der Pfarrkirche St.Georg in Freiburg/Breisgau-St.Georgen. Diese Orgel wurde 1978 durch einen grösseren Neubau durch Fischer & Krämer aus Endingen ersetzt.

 

Arbeiten von Welte ohne Datum finden wir noch in:

 

Kreuzlingen/Schweiz  katholische Pfarrkirche vermutlich Umbau mit OBM Koulen, nicht erhalten

 

München-.Pasing Pfarrkirche , Kirche nicht feststellbar, nicht erhalten

 

Vermutlich weitere Werke von Koulen (Bauzeit mit Welte)

Augsburg Antoniuspfründe, Daudenzell, Dinkelhausen, Eresried, Güsten, Hausham, Immenrath, Zuchering (Buch Orgelbau Koulen/Schlossverlag Valley).

 

Riederau Koulen-Orgel, vermutlich mit Welte 1931 von Augsburg St.Anton nach Riederau umgesetzt. Erhalten.

 

Oberharmersbach Pfarrkirche. Die Koulenorgel von 1914 wurde um 1930 umgebaut und erweitert II/34. Erhalten geblieben.

 

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