St. Otmar Hochmoessingen


Welte-Orgel der katholischen Kirche St. Otmar Hochmössingen bei Oberndorf/Neckar

 

 

 

1942 Orgel mit freistehendem Spieltisch und elektrischer Traktur, erbaut von OBM Michael Welte & Söhne (Freiburg/Breisgau) II/27. Die Pflege der Orgel wird von der Orgelbauwerkstätte Gebrüder Stehle aus Haigerloch-Bittelbronn ausgeführt.

 

Die Celesta ist das einzige Glockenspiel, welches von einer Kirchenorgel erhalten ist, sie liegt eingelagert auf dem Dachboden der Kirche. Sie wurde auf Grund starkem Holzwurmbefalls ausgebaut. Es wäre wünschenswert das Glockenspiel zu revidieren und zu vervollständigen, es stellt eine Seltenheit dar.

 

Disposition:

 

Hauptwerk:

I. Manual

Quintade 16’

Principal 8’

Flöte 8’

Gemshorn 8’

Praestant 4’

Rohrflöte 4’

Nasat 2 2/3’

Octavin 2’

Mixtur 3-4 fach 1 1/3’

Trompete 8’

Celesta (abgestellt)

1 Vacat

 

Schwellwerk:

II. Manual

Singend Principal 8’

Gedackt 8’

Salicional 8’

Zartgeige 8’

Ital.Principal 4’

Spitzflöte 4’

Schwiegel 2’

Terz 1 3/5’

Larigot 1 1/3’

Zimbel 3-fach 1’

Oboe 8’

Tremolo

 

Pedal:

Violonbass 16’

Subbass 16’

Stillgedackt 16’

Octavbass 8’

Choralbass 4’

Posaune 16’

 

Spielhilfen: 2 freie Kombinationen

Druckknöpfe unter dem ersten Manual:

II/I, I/P, II/P, Sub-Koppel II/I, Super-Koppel II/I,

Handregister an, FC 1 an, FC 2 an, Auslöser, Tutti,

Zungen ab, Aut.Piano-Pedal

Pistons: II/P, I/P, Walze ab, Tutti

Walze, Schwelltritt II

 

Tonumfang: Manuale = C – g’’’ Pedal = C – f’

 

 

Zu der Kirche:

 

Die Pfarrkirche St. Otmar wurde 1431 aus einer alten Burg erbaut, wobei der Turm mit Satteldach erhalten blieb. Im Untergeschoß ist ein reichgegliedertes Spitzbogenfenster und im dritten Stock spätgotische Schalllöcher. 1841 – 1842 wurde das Kirchenschiff im Rundbogenstil aus Bundsandstein neuerbaut. Die älteste Glocke im Turm stammt aus dem Jahre 1436 und wiegt 310 Kg. In den Jahren 1946/47 und 1981/82 wurde die Kirche renoviert.

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