Mannheim Technik Museum


Die im Landesmuseum für Technik und Arbeit aufgestellte und bespielbare Kino-Orgel stammt aus dem Scala- Theater in St. Gallen (Schweiz) und gelangte zunächst in die Sammlung von Jan Brauers in Baden-Baden. Zur Zeit ihrer Herstellung kostete sie 60.000 Mk. Das LTA erwarb sie 1982. Eingeweiht am 28. 9. 1990, wird die Kino-Orgel seitdem begrenzt bei Veranstalt-ungen und Stummfilm- Aufführungen eingesetzt. Die Kino-Orgel ist sowohl manuell zu bespielen als auch automatisch durch
eine Vorrichtung für gelochte Papierrollen.
Die Firma Michael Welte & Söhne begann erst 1927 mit dem Bau von Kino-Orgeln, deren Karriere allerdings schon1929 mit der Einführung des Tonfilms ein jähes Ende fand.

 

Grundregister:
Subbaß, 12 Pfeifen
Traversflöte, 85 Pfeifen
Bordun Horn, 85 Pfeifen
Seqquialter, 146 Pfeifen
Viol dÓrchestre, 61 Pfeifen
Viola 8′, 73 Pfeifen
Aeoline, 85 Pfeifen
Vox coelestis, 49 Pfeifen
Saxophon, 61 Pfeifen
Vox humana, 73 Pfeifen

 

1. Manual C-c4; 2. Manual C-c4, Pedal C-f

 

Sonstige Daten:

 

Hergestellt bei Michael Welte und Söhne, Freiburg, 1928

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