Gedächtniskirche Auschwitz


Willy Dold Orgel der Gedächtniskirche Auschwitz

 

 

Willy Dold lebte von 1906 bis 1959 in Freiburg im Breisgau. Ab 1932 machte er sich in Freiburg/Breisgau selbständig. Er war spezialisiert auf den Spieltischbau. Er elektrifizierte Schleifladen und schuf fast ausschliesslich elektrische Kegelladenorgeln.

Aus der Zeit von 1932 bis 1940 sind noch vier Instrumente erhalten geblieben. Triberg Wallfahrtskirche 1938 II/38, Heidelberg St. Albert 1936 II/32, Titisee Christ-König 1932 II/24 und die Orgel von Wehr/Baden St. Martin 1936 III/47.

 

In Wehr wurde ein Neubau in Auftrag gegeben. Somit musste die schöne grosse Orgel der Spätromantik weichen. Die Orgel besitz Hauptwerk, Positiv, Schwellwerk und Pedal mit einem Kontraviolon 32′.

 

Durch meine Anregung wurde die Orgel von einem namhaften Organisten aus Dresden und dem Ehepaar Lampl vom Orgelmuseum in Schloss Valley besichtigt.

 

Innert kürzester Zeit wurde das Werk durch Dr. Sixtus Lampl und zwei Orgelbauer fachgerecht abgebaut und im Orgelmuseum Schloss Valley eingelagert. Dort wurde die Orgel gereinigt und zunächst im Museum gelagert. Der Landkreis Waldshut hat somit die grösste und letzte spätromantische Orgel verloren. Wir sind äusserst froh und stolz, dieses Werk gerettet zu haben.

 

2012 ist endlich ein neuer Ort für das schöne Werk gefunden worden. Die Orgel wird 2012 in der neuen Gedächtniskirche Auschwitz/Polen aufgestellt und wird dort im Originalzustand mit einer neuen Setzeranlage zum Lob Gottes noch so manches Jahrzehnt erklingen.

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