Berthold Welte


(* 24. September 1843 in Vöhrenbach im Schwarzwald; † 29. Januar 1918 in Freiburg im Breisgau)

 

Berthold Welte war ein deutscher Fabrikant und Geschäftsmann.

 

Er war das zweite Kind des berühmten Spieluhrenmachers Michael Welte und dessen Frau Maria Adelheidis Ganter (1819-1857)

 

Aufgewachsen in Vöhrenbach, beendet er 1866 seine kaufmännische Ausbildung bei „Mathiss & Leipheimer, Ellenwaren-Handlung und Hoflieferant in Karlsruhe“. 1865 erfolgt der Eintritt als Teilhaber in die väterliche Firma M. Welte & Söhne.

 

1867 vertritt er die Firma auf der Weltausstellung in Paris.

 

1870-1872 leitet er den Umzug der Firma von Vöhrenbach in einen Neubau in Freiburg.

 

1873 heiratete er in Freiburg Maria Emilie Mayer (1852 Villingen-1930 Freiburg im Breisgau). Das Paar hatte drei Kinder:

 

Maria Adelheid Frieda Welte [*1874 Freiburg – †1930 Freiburg)

 

Edwin Emil Welte (*1876 Freiburg – †1958 Freiburg)

 

Emil Welte (*1879 Freiburg – † 1936 Freiburg)

 

1880 Übernahme des Geschäftes durch die Brüder Emil, Michael jr. und Berthold nach dem Tod des Vaters.

 

1900 Rückzug von Michael Welte jr.. aus der Geschäftsführung, Eintritt von Bertholds Sohn Edwin Welte und seines Schwiegersohns Karl Bockisch als Teilhaber in die Firma.

 

1905 Markteinführung der Welte-Mignon-Reproduktionsklaviere.

 

Ehrungen 1894 Ritterkreuz I. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen 1908 (Weihnachten), Verleihung des Titels Kommerzienrat durch Großherzog Friedrich von Baden

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